Das Schweizer Gesetz
Mehl aus Schlachthausabfällen und industrielle Abfälle in der Nahrung für Haustiere!
Gottvergessene Kinder
Das Schweizer Gesetz (Verordnung über die Herstellung und den Handel mit Tiernahrung, vom 26. Januar 1994) ist entschieden besser als das französische, kann aber nichts Positives garantieren. Tatsächlich sind die für die Herstellung von Tiernahrung nichts anderes als industrielle Nebenprodukte und Schlachthausabfälle.
Im Anhang 2B der genannten Verordnung ist zu lesen, dass unter den bewilligten Rohmaterialien (mit Toleranzgrenzen) unter anderem zugelassen sind:
Blutmehl, Mehl aus Geflügelfedern, Tierfette (mit Verunreinigungen, die in Petroläther unlöslich sind!), verschiedene Fette und Knochenfett (auch dieses in Petroläther unlöslich!), trockene Abfälle aus der Schlachtung von Geflügel (mit Chloriden!), Fleischsud (Mischung von Tierkadavern von verschienen Warmblütern, mit in Chlorwasserstoff-Säure oder Chloriden unlöslicher Asche!) usw.
Was das Petro, die Chloride und die Wasserstoff-Säure anbetrifft, so ist deren Aufzeichnen fakultativ; was die obligatorischen Erklärungen anbetrifft, so nimmt man Zuflucht zum allgemeinen Ausdruck "Proteine", die jedermann irreführen.
Und weiter: Reste der gepressten Kaffeebohnen, Absud von Gemüseabfällen, Birnen-, Kartoffel-, Trauben-, Tomatenschnaps (Verarbeitungsabfälle der Frucht- oder Gemüseabfälle), Saft aus dem Pressen von Fischabfällen und viele weitere Industrieabfälle. Das Schweizer Gesetz nennt keine Parasiten, Viren und krankes Fleisch; doch es erklärt, dass die Tiernahrung nur in den Handel gebracht werden darf, wenn es gesund und von guter Qualität ist, aber dies wird von der Liste der Rohmaterialien in Anhang 2B widersprochen.
Die Nahrung für Tiere wird aus Abfällen und Ausschuß hergestellt; es ist Kehricht, wenn wir nach den Gesetzen zu deren Herstellung urteilen. Unsere Haustiere, vor allem unsere Hunde und Katzen, erhalten in ihrem Fressnapf eine unsachgemäße Nahrung, werden krank und sterben; doch alles ist vollkommen legal. Das Tier als Objekt: Gottvergessene Kinder.
¹ operativer Eingriff an narkotisierten Tieren
² Fehlgeburt
³ der eigenen Entscheidung überlassen
Mehr Infos hierzu direkt bei Frau Swanie Simon:
http://www.barfers.de/barfwelpenbrosch.html